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Nagel 1x1

Nägel sind immer noch die wichtigsten Holz-Verbindungselemente. Nageln ist unter Beachtung einiger Regeln sehr einfach. In Verbindung mit Holzleim lassen sich sehr stabile Holzverbindungen herstellen. Beachten Sie die nachfolgenden Tipps und Sie werden professionelle Nagelverbindungen herstellen.

Der Hammer

  1. Schlosserhammer
  2. Schreinerhammer
  3. Klauenhammer
  4. Fäustel

Die Größe des Hammers wird mit einer Gewichtsbezeichnung gekennzeichnet (z.B. 300 g)

Der Hammer ist sicher eines der ältesten Werkzeuge überhaupt. In unserer Fachabteilung finden Sie eine große Auswahl an Qualitätshämmern. Achten Sie unbedingt auf Qualität, denn ein schlechter Hammer kann durch absplitternde Teile zu einer Unfallgefahr werden. Qualität erkennen Sie an eingeprägten Sicherheitszeichen. Hochwertige Hammerköpfe sind gesenkgeschmiedet, gehärtet und geschliffen. Die Hammerstiele können aus Eschenholz oder unzerbrechlichem Kunststoff sein. Außer den oben abgebildeten Hämmern zum Nageln gibt es natürlich eine Vielzahl von Spezialhämmern bis hin zum Elektronagler.

Nägel und Befestigungen im Überblick

Nägel

Drahtstift mit Senkkopf

Kopf glatt oder geriffelt. Für Rohbefestigungen.

Drahtstift gestaucht
Kopf kann versenkt, zugekittet und dann verspachtelt werden.

Schraubnagel mit Senkkopf
Hoher Auszugswiderstand.

Stahlhaken
Gute Festigkeit in Bimsmauerwerk und Holz.

Stahlnagel
Zum Anschlagen von Span- und Sperrholzplatten, Leisten u. Profilen.
SONDERBEFESTIGUNG

Stahlnagel geriffelt
Zum Befestigen von Blech und Platten auf Bims- Ziegelstein oder Leichtbeton.

Gipskartonstift
Zum Befestigen von Gipskartonplatten auf Unterkonstruktion.

Leichtbauplattennagel
Zum Befestigen von Bauplatten auf Holz oder leichtem Mauerwerk.

Dachpappstift
Zum Befestigen von Blechen, Pappen und Platten aller Art auf Holz oder leichtem Mauerwerk.

Haken und Ösen

Bilderhaken
Hohe Belastbarkeit.

Bilderöse
Sicheres Befestigen von Holzbilderrahmen.

Krampe
Zum schnellen Befestigen von Drahtzäunen.
SPEZIALNÄGEL

Polsternagel
Dekorativer Kopf. Zum Befestigen von Polsterbezügen.

Goldleistenstift
Für sehr feine, unsichtbare Befestigungen.

Kammzwecke
Großer Kopf. Zum Befestigen von Dekorationsstoffen und Bodenbelägen.

Leistenstift
Mit konischem Kopf. Zum leichten Versenken.

Rundkopfstift
Zum Befestigen von Zierbeschlägen.

Bildernagel
Zum Aufhängen von Bildern auf Mauerwerk.

Farbnagel
In vielen Holzfarben erhältlich. Versenken nicht erforderlich,
da der Nagel durch entsprechende Farbe unsichtbar bleibt.

Tipps zum Nagelkauf

Nägel werden manchmal nach Stückzahl verkauft, häufiger jedoch nach Gewicht (abgepackt oder zum Selbstabwiegen). Hier einige Mengenbeispiele bei einem Gewicht von 1 kg:

Drahtstift mit Senkkopf u. gestaucht
Länge Stück
15 mm 10.000
20 mm 5.560
30 mm 2.660
40 mm 1.200
50 mm 625
100 mm 110

Drahtstifte sind normalerweise aus ungehärtetem Stahl. Sie sind biegsam und daher gut geeignet zum Verbinden von Holzteilen. Zum Befestigen in Mauerwerk sind Nägel aus gehärtetem Stahl erforderlich. Drahtstifte können rosten, deshalb trocken aufbewahren. Verwenden Sie im Freien nur feuerverzinkte Nägel, die nicht rosten können. Für besondere Anwendungen gibt es Nägel aus Kupfer, Messing oder Edelstahl.

Schnelle und stabile Holzverbindungen

Drahtstifte so wählen, dass etwa 2/3 der Schaftlänge im haltenden Holzteil sitzt. Nägel nicht zu dick wählen, um ein Spalten des Holzes zu verhindern. Vorbohren der Nagellöcher verhindert auch das Spalten des Holzes. Die Nagelspitze kann auch mit einem leichten Hammerschlag etwas abgestumpft werden, um die Keilwirkung und somit ein Spalten des Holzes zu vermindern.

Um längere Strecken stabil zu verbinden, geht man am besten so vor: Je einen Nagel (Heftnagel) an beiden Enden so einschlagen, dass die Teile justiert sind (die Nägel nicht vollständig einschlagen). Dann dazwischen gleichmäßig verteilt die restlichen Nägel schräg einschlagen. Holz kann auch gesprengt werden, wenn die Nägel in einer Reihe und dadurch in einer Faserlinie eingeschlagen werden. Bei L-Verbindungen ist es oft ratsam, das anzunagelnde Teil etwas überstehen zu lassen und erst nach dem Nageln abzusägen.

Um wie bei der nebenstehenden Holzverbindung einen Nagel schräg einschlagen zu können, ohne dass das Holz verrutscht, befestigen Sie einfach einen Halteklotz mit einer Schraubzwinge. Danach nageln Sie in gleicher Weise von der anderen Seite.

Tipps fürs richtige Nageln

Eine extrem haltbare Verbindung bekommen Sie mit dem Nageln durch beide Holzteile und dem anschließenden Umkanten der Nägel. Wählen Sie die Nägel entsprechend lang. Der durchgeschlagene Nagel wird wie gezeigt mit einem Flacheisen (alte Feile o. ä.) unterlegt und dann abgekantet. Danach schlagen Sie den ganzen Nagel so um, dass die Nagelspitze wieder in das Holz eingetrieben wird.
Wurde ein Nagel beim Einschlagen verbogen, kann er leicht mit der Beißzange und einem untergelegten Brettchen oder Pappe herausgezogen werden. Man kann dazu auch einen sog. Klauenhammer oder ein Nageleisen verwenden, bei dem man durch die Hebelwirkung mehr Kraft ausübt.

Leichtes Einschlagen vor allem bei kleineren Nägeln wird durch einen Pappstreifen erleichtert. Den Nagel einfach durch den Streifen durchschlagen. Dieser hilft dann beim Justieren, und die Finger sind frei.

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