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Dielen und Parkett verlegen

Parkettböden sind „fußwarm“, strapazierfähig und langlebig. Das natürliche Spiel der Maserung, der Verlegerhythmus, die Unregelmäßigkeiten im Farbton machen einen Holzboden zu einem bildschönen und zudem verlässlichen Weggefährten.

Werkzeuge und Materialien

Werkzeuge

  1. Feinsäge
  2. Holzleim
  3. Spachtel
  4. Fäustel
  5. Schere
  6. Schraubendreher
  7. Zollstock
  8. Zugeisen
  9. Schlagholz
  10. Richtlatte


Materialien

  • Ausgleichmasse zum Ausgleichen von Bodenunebenheiten
  • Parkett-Unterlage dient als Feuchtigkeitssperre
  • Wellpappe zur Trittschalldämmung
  • Fußleisten gibt es in verschiedenen Materialien und Formen


Untergrund vorbereiten

Der Untergrund muss eben, glatt und trocken sein. Estrich braucht pro Zentimeter Dicke ca. eine Woche zum Trocknen. Unebenheiten sind vor dem Verlegendes Parketts abzuschleifen; Mörtelreste werden mit dem Spachtel abgekratzt. Mit einer Richtlatte werden Bodenunebenheiten überprüft. Mit flüssiger Ausgleichmasse die Mulden füllen; danach mit einem breiten Spachtel glatt streichen. Eine Parkett-Unterlage bei Zement-, Anhydritestrich- oder Rohbetondecken übernimmt die Funktion der Feuchtigkeitssperre und wird auf dem Unterboden ausgelegt. Des Weiteren erhöht eine Trittschalldämmung (Wellpappe), die ebenfalls vollflächig ausgelegt wird, den Gehkomfort.

Dielenparkett verlegen

Mit dem Verlegen an einer Wandseite beginnen. Die erste Diele wird mit der Nut zur Wand geradlinig ausgerichtet (Mit Holzkeilen eine 10 mm breite Dehnungsfuge einstellen). Bei den nachfolgenden Elementen der ersten Reihe Holzleim stirnseitig in die Nut der folgenden Elemente, bei den nächsten Reihen auch in die Längs-Nut einfüllen. Mit Schlagklotz und Hammer die Elemente fugendicht zusammentreiben. Elemente am Anfang und Ende können mit dem Schlageisen problemlos eingefügt werden. Überstehende Folie kann abgeschnitten werden. Fußleisten montieren.

Knifflige Stellen leicht gemacht

Bei Holzzargen werden die seitlichen Schenkel um die Stärke der Parkett-Diele mit einer feinzahnigen Säge abgelängt. Ein Abfallbrettchen dient als Schneidehilfe für ein exaktes Maß. Bei Stahlzargen muss das Parkett sauber ausgesägt werden. Mit Profilschienen, die es in den verschiedensten Ausführungen gibt, wird der Übergang zu anderen Räumen, bzw. Bodenbelägen abgedeckt. Heizungsrohre werden, wie hier gezeigt, auf das Parkettelement übertragen und gebohrt. Beim Lochdurchmesser sollte ebenfalls eine Dehnungsfuge berücksichtigt werden. Er sollte daher etwas größer gewählt werden. Ein Teilstück aussägen. Die Schnittrichtung sollte schräg nach außen gehen, damit das Holzstückchen danach leichter eingefügt werden kann. Parkettboden ist einfach zu pflegen. Fegen, Staub saugen und von Zeit zu Zeit feucht wischen. Dabei kann etwas Parkettpflegemittel verwendet werden. Zum Schutz der Parkettoberfläche sollten Möbelfüße mit Filzplättchen versehen werden.

Verlegearten


Das Naturprodukt Holz - für Parkett werden in der Regel Harthölzer wie Eiche, Buche, Ahorn, Rotbuche, Esche und überseeische Hölzer wie Wenige und Mahagoni verwendet - gibt jedem Raum das unverwechselbare Privileg des Besonderen und bietet auch aus baubiologischer Sicht mehrere Vorteile: naturgesund, pflegeleicht, dauerhaft und wirtschaftlich, einbaufertig vorbereitet und sofort begehbar versiegelt, kinderfreundlich und fußwarm.

  1. Schiffsbodenparkett
  2. englische Verlegung
  3. wilde Verlegung


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